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CA Immo: EBIT-Steigerung um fast 85 %

Aber Funds from Operations leicht gesunken

Autor: Gerhard Rodler

Es scheint fast so, als ob alle Immobiliengesellschaften, die nicht gerade in Russland stärker involviert sind (Stichwort: Immofinanz) oder von diesem Markt in der einen oder anderen Form abhängig sind (Stichwort: Warimpex) derzeit goldene Zeiten erleben. Nach der s Immo meldet jetzt auch die CA Immo Rekordergebnisse. So sind die Mieterlöse um 15,7 Prozent auf 40,2 Mio. Euro gewachsen und auch wenn das Gesamtergebnis aus dem Immobilienverkauf von 1,1 Mio. Euro aif auf 0,6 Mio. Euro sank, bleibt ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das mit 28,8 Mio. Euro um 3,5 Prozent über dem Vorjahresniveau lag. Das Neubewertungsergebnis drehte von einem Minus im Vorjahr (5 Millionen Abschreibungen) auf ein starkes Plus von 16,7 Mio. Euro. Unter dem Strich ist somit das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) um ganze 84,4 Prozent auf 46,5 Mio. Euro (2015: 25,2 Mio. Euro) gestiegen. Das Finanzergebnis summierte sich in den ersten drei Monaten auf - 27,4 Mio. Euro (2015: -6,9 Mio. Euro). Der Finanzierungsaufwand des Konzerns, wesentliche Komponente des nachhaltigen Ergebnisses, verringerte sich signifikant auf 11,2 Mio. Euro (2015 -14,9 Mio EUR).

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wurde auf 19,1 Mio. Euro gesteigert (2015: 18,3 Mio. Euro). Das Periodenergebnis war bedingt durch einen im Vorjahr gebuchten positiven Ertragssteuereffekt rückläufig und summierte sich auf 13,2 Mio. Euro bzw. 0,14 Euro je Aktie (2015: 19,3 Mio. Euro bzw. 0,20 Euro je Aktie).

Funds from Operations (FFO) I, wesentliche Kennzahl für die nachhaltige Ertragskraft des Konzerns, die vor Steuern und um das Verkaufsergebnis und sonstige nicht nachhaltige Effekte bereinigt berichtet wird, ging allerdings im ersten Quartal 2016 auf 20,9 Mio. Euro (2015: 21,8 Mio. Euro) zurück.