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CA Immo kauft in Prag und Budapest

Restliche 49 Prozent an Danube House und Infopark erworben

Autor: Charles Steiner

Die CA Immo will nach einigen Non-Core-Immobilienverkäufen wieder wachsen und sich dabei auf Ihr Kerngeschäft Büroimmobilien konzentrieren. Etwa im CEE-Raum, der sich generell als Hoffnungsmarkt für immer mehr Immo-Konzerne etabliert: Das Unternehmen war dort mit den Objekten Danube House in Prag und den Infopark in Budapest zu 51 Prozent beteiligt, der Rest entfiel auf den Joint-Venture-Partner Union Investment. Diese Anteile hat die CA Immo jetzt übernommen, somit sind die beiden Objekte im alleinigen Eigentum des Immo-Konzerns. Wie aus einer entsprechenden Mitteilung zu erfahren war, ist das Closing bereits erfolgt.

Die CA Immo verspricht sich von der Transaktion einen „unmittelbar positiven Beitrag zur nachhaltigen Profitabilität (FFO1)“ in der Höhe von rund drei Millionen Euro. Da die Immobilien, die zuvor „at equity“ (Bilanzierung von Anteilen, Anm.) bilanziert wurden, können sie jetzt als Bestandsimmobilien (Wert: rund 80 Millionen Euro) direkt in die Bilanz aufgenommen werden. Damit steigen die Mieteinnahmen in der Gruppe um sechs Millionen Euro. CEO Frank Nickel kommentiert die Akquise dahingehend, dass diese die Effizienz des Portfoliomanagements der CA Immo durch die weitere Reduktion von Minderheitsanteilen gesteigert werde. „Das ist ein weiterer wesentlicher Schritt in Richtung Expansion des Core-Büroimmobilienportfolios in unseren Kernstädten“, so Nickel.

Das 21.400 m² fassende Bürogebäude Danube House in Prag und der 13.700 m² große Infopark in Budapest sind mit 97,5 Prozent (zum 30.9.2016) nahezu voll vermietet; die Bruttorendite des Portfolios betrug zum letzten Bilanzstichtag 7,0 Prozent.