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CA Immo gut durch Krise

Ergebnisse im ersten Quartals kaum belastet

Autor: Gerhard Rodler

Die CA Immo ist im ersten Quartal kaum belastet von der Pandemie. Das kontinuierliche Portfoliowachstum sowie die anhaltend hohe Auslastung des Immobilienbestands brachte einen Zuwachs der Mieterlöse (+7,2 Prozent zum Vorjahreswert). Es konnten sogar die Abwertungen des Immobilienbestandes (wie es dies auch bei den anderen Immo-AGs gegeben hat) mit den positiven Ergebnisbeiträgen mehr als kompensiert werden. Mit der Übernahme einer nahezu voll vermieteten Berliner Projektfertigstellung in das Bestandsportfolio im 1. Quartal sowie dem Ankauf eines weiteren Berliner Bürogebäudes im April setzte CA Immo ihr Portfoliowachstum weiter fort.

Andreas Quint, CEO von CA Immo: "Mit der kontinuierlichen Lockerung der Schutzmaßnahmen in unseren Kernmärkten erwarten wir zunehmende Klarheit über die Auswirkungen auf unsere Mieterbasis und in der Folge auf unsere Mieterträge. Im ersten Quartal sind 97 Prozent der verrechneten Mietbeträge eingegangen, wobei wir in laufenden Gesprächen vor allem mit jenen Mietern stehen, die besonders von der COVID-19-Krise belastet sind. Als Betreiber von Class-A-Büroflächen in gut angebundenen innerstädtischen Lagen erwarten wir aus aktueller Sicht - vor allem im Vergleich zum Retail- und Hotelsektor - nur geringfügige bzw. kurzfristige Einbußen durch die COVID-19-Pandemie." In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 wurde ein FFO I in Höhe von 30,0 Mio. Euro generiert, der 1,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 29,6 Millionen Euro liegt. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in Folge der oben beschriebenen Entwicklung um 1,8 Prozent auf 38,8 Millionen Euro (2019: 38,1 Millionen Euro).

Der Bilanzwert des Immobilienvermögens liegt nahezu unverändert zum 31. Dezember 2019 bei 5,2 Milliarden Euro. Nach wie vor sieht die CA Immo die Assetklasse Büro in der aktuellen Ausnahmesituation vergleichsweise gering betroffen. Nichtsdestotrotz könne die CA Immo die vollen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das operative Geschäft noch nicht abschließend bewerten.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!