immoflash

CA Immo steigert Ergebnis

Nettomieterlöse um ein Viertel gesunken

Autor: Gerhard Rodler

Die CA Immo Gruppe konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 weitere wichtige Impulse zur erfolgreichen Umsetzung des Strategieprogramms 2012-2015 setzen. Während im ersten Quartal mit dem Rückkauf eigener Verbindlichkeiten eine wertschaffende Verwendung der aus den Verkäufen des Vorjahres freigesetzten Mittel erzielt wurde, gewannen die positiven Ergebnistrends des Konzerns im zweiten Quartal weiter an Dynamik. Darüber hinaus konnte die strategische Zielsetzung der Bereinigung von Minderheitsanteilen weiter forciert werden. Während der Verkauf des 25%-Anteils an der UBM AG den Anteil nicht-strategischer Investments reduziert, festigt die vollständige Übernahme des Münchner Büro-Developments Kontorhaus die Position der CA Immo im Core-Bürosegment an einem der attraktivsten Immobilienmärkte Europas.

Bedingt durch die umfangreichen Verkäufe des Jahres 2013 verbuchte CA Immo zum Stichtag einen Rückgang der Nettomieterlöse um – 24,5% auf 65.295 Tsd. EUR. Eine positive Entwicklung weiterer operativer Ergebniskomponenten dämpfte jedoch den Rückgang des Ergebnisses vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich, das mit 71.333 Tsd. EUR nur – 7,9% unter dem Vorjahreswert lag. Das Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen (Beitrag der nach der „at Equity“ Methode bilanzierten Joint Ventures) konnte gegenüber dem Halbjahr 2013 um 26,0% auf 10.635 Tsd. EUR gesteigert werden (2013: 8.440 Tsd. EUR). Eine positive Entwicklung nahm ebenso das Neubewertungsergebnis, das sich mit 563 Tsd. EUR deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahreswert von – 11.044 Tsd. EUR darstellte. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) konnte in Folge der höheren Beiträge aus Neubewertung und Gemeinschaftsunternehmen mit 80.524 Tsd. EUR gegenüber dem Vorjahr (2013: 73.147 Tsd. EUR) um 10,1% gesteigert werden.

Das Finanzergebnis lag nach den ersten beiden Quartalen 2014 mit – 40.224 Tsd. EUR geringfügig unter dem Wert des Vorjahres von – 38.144 EUR. Der Finanzierungsaufwand des Konzerns, wesentliche Komponente des nachhaltigen Ergebnisses, verringerte sich deutlich um – 26,5% gegenüber 2013 und stand mit – 43.135 Tsd. EUR zu Buche.