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CA Immo zieht sich aus Zagreb zurück

Verkauft Zagreb Tower an die S Immo

Autor: Charles Steiner

Während sich die CA Immo aus dem kroatischen Markt zurückzieht, baut die S Immo ihr Portfolio ebendort aus: So hat der Zagreb Tower in der kroatischen Hauptstadt den Besitzer gewechselt und gehört jetzt der S Immo. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt, laut CA Immo habe man aber einen Preis von fünf Prozent über den Buchwert des ersten Halbjahres 2020 erzielt. Der Kaufvertrag ist bereits abgeschlossen worden.

Mit dem Verkauf des Zagreb Tower verfolgt die CA Immo die Strategie, Non-Core-Assets zu verkaufen. Keegan Viscius, CIO der CA Immo erklärt in einer Stellungnahme, dass man bereits vor zwei Jahren damit begonnen habe, das CEE-Portfolio auf großflächige Büroimmobilien in den großen Hauptstädten auszurichten: "Wir haben dort lokale Managementteams vor Ort und glauben, angemessene risikoadjustierte Renditen erzielen zu können. Seitdem haben wir den Exit aus Slowenien, Bulgarien, Russland und der Ukraine abgeschlossen sowie uns aus allen Sekundärstädten in Ungarn, Rumänien und Polen zurückgezogen." Die S Immo hingegen dehnt ihr Engagement in Zagreb aus und verweist mit dem Ankauf nunmehr auf drei Büroimmobilien in der kroatischen Hauptstadt. Vorstand Friedrich Wachernig sieht im Kauf des Zagrebtower eine sinnvolle Fortführung der Strategie: "Der Markt entwickelt sich sehr gut und die Nachfrage nach State-of-the-Art-Büros ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Gemeinsam mit unseren bereits im Portfolio befindlichen Büroobjekten wird diese Immobilie unser CEE-Portfolio weiter aufwerten und einen wertvollen Beitrag zum Ergebnis liefern."

Der 2007 fertiggestellte Zagrebtower im Business District East besteht aus einem 22-geschossigen, 79 Meter hohen Büroturm und einem angeschlossenen Flachbau, mit neun Stockwerken und einer Gesamtmietfläche von ca. 26.000 m², die aktuell vollvermietet ist. Zu den Mietern zählen unter anderem das kroatische Ministerium für Wirtschaft und nachhaltige Energie genauso wie der Pharmakonzern Bayer oder das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte.