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Cape 10 als Haus der Zukunft

Freifinanziertes Haus für benachteiligte Menschen

Autor: Stefan Posch

Der Immobilienwirtschaft wird oft fehlende soziale Verantwortung nachgesagt. Umso wichtiger ist es in diesem Bereich Leuchtturmprojekte vorweisen zu können. Ein herausragende Beispiel ist das Cape 10, ein Haus für Sozial-, Gesundhaits- und Innovationszentrum, dessen Spatenstich kürzlich in der Nähe des Hauptbahnhofs erfolgte. Das Besondere an dem Projekt ist, dass es rein privat finanziert wurde. Eine Vielzahl von Unternehmen, wie etwa Signa, Strabag oder Value One, haben sich an dem Projektvolumen von 15 Millionen Euro beteiligt.

Das Projekt initiiert hat der Medizinprofessor Siegfried Meryn, der das Gebäude bei der Vorstellung als „Raum für Leben und Hoffnung“ bezeichnete. Auch in der Architektur habe man ein Zeichen setzen wollen. „Üblicherweise schaut ein Gebäude für benachteiligte Mensche so aus, wie ein Gebäude für benachteiligte Menschen“, so Meryn. Das Cape 10 wurde vom Architekturbüro Coop Himmelb(l)au geplant. In den 5.000 m² Nutzfläche werden unter anderem ein Kinder- und Jugendgesundheitszentrum, eine niederschwellige Ambulanz, ein Tageszentrum für wohnungslose Frauen und ein Wissenstransfer und Impulsraum untergebracht sein. Laut Meryn ist es schon fast ein kleines Spital. „Uns war es ein Herzensanliegen, ein Projekt vorzustellen, das hervorragend zeigt, dass man der Gesellschaft etwas zurückgeben kann. Es zeigt, dass es funktioniert“, so Andreas Köttl, CEO der Value One.

„Es geht um Verantwortung. Nicht nur für sich selber, sondern auch für die Gesellschaft“, resümierte Peter Engert, Geschäftsführer der ÖGNI, bei der Projektvorstellung.

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