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Logistikinvestments boomen weiter

Deutsches Transaktionsvolumen auf 7 Milliarden Euro gestiegen

Autor: Gerhard Rodler

Logistik ist die neue Königsklasse, das zeigt auch eine aktuelle Catella-Studie. Hinter der quantitativ hohen Nachfrage nach Logistikimmobilien versteckt sich eine sehr heterogene Struktur: Faktoren wie Andienungsrampen, 24h Betrieb, Flächenversiegelung und „letzte Meile“ beschreiben den Willen zum Investment und definieren die große Bandbreite der Faktoren, welche es zu berücksichtigen gilt. Doch wie immer in Phasen sehr dynamischen Wachstums, passt das träge Angebot vermeintlich nicht zur explodierenden Nachfrage. Mehr noch: gerade in der häufig postulierten „City Logistik“ bleiben viele Antworten offen, welche klar definierten Anforderungen an diese „neuen“ Immobilien gestellt werden.

„Der Preis dieser außergewöhnlich positiven Entwicklung am deutschen Logistikmarkt mit einem neuen Transaktionsrekord, das bei 7 Milliarden Euro in 2017, liegt gleichwohl im Renditerückgang“, so Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. „Die Renditen am Markt für Logistik-Immobilien sind auch in 2017 weiter gesunken - die Spitzenrendite unterschritt in den Clustern Hamburg, Berlin und Frankfurt erstmalig die 5 Prozent-Grenze, mit Werten von 4,85 Prozent“.

Aus operativer Catella Sicht lassen, wie Florian Stöbe, Catella Senior Investment Advisor, Industrial & Logistics erläutert, gegenwärtig diese maßgeblichen Effekte darstellen: Aktuell haben Entwickler eine sehr reduzierte Nachfrage nach „City Logistik“. Diese fokussiert sich weiterhin auf die großflächigen Logistikzentren im weitern Umfeld der Ballungszentren. Eine Chance sicher für die konventionellen Objekte.

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