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CBRE bilanziert positiv

3,27 Dollar Gewinn pro Aktie im Jahr 2020

Autor: Charles Steiner

Das vergangene Jahr verlief für den globalen Immobiliendienstleister CBRE trotz Coronapandemie durchaus positiv. Wie aus dem Finanzergebnis für das vierte Quartal sowie dem Gesamtjahr hervorgeht, konnte im Q4 ein bereinigter Gewinn je Aktie von 1,45 US-Dollar (1,19 Euro) und im Gesamtjahr von 3,27 US-Dollar (2,69 Euro) erzielt werden. „Unsere breite Diversifizierung über vier Schlüsselbereiche - Immobilienassetklassen, Geschäftszweige, geografische Märkte und Kundengruppen - hat uns im Vergleich zu früheren Abschwüngen gut gedient“, so Bob Sulentic, Präsident und Chief Executive Officer von CBRE, „Wir haben das Gesamtjahr 2020 auf einem hohen Niveau beendet. Im Schlussquartal erzielten wir ein Rekordhoch bei dem bereinigten Gewinn pro Aktie und ein bereinigtes EBITDA-Wachstum von neun Prozent.“ Doch es gibt auch Hürden: Große Büronutzer zögerten weiterhin mit ihren Miet-Entscheidungen, was zu einem Rückgang der Einnahmen aus der Beratung bei Vermietungen um 28 Prozent (29 Prozent in lokaler Währung) führte. Die Aktivitäten im vierten Quartal waren in den meisten Regionen der Welt schwach, wobei der Umsatz aus Vermietungen in den USA um 36 Prozent zurückging. Weltweit stieg der Umsatz aus Industrie- und Logistikvermietungen, angetrieben durch den E-Commerce, um 20 Prozent - und um 24 Prozent in der Region Amerika. Starke Industrie- und Logistikvermietungen begrenzten den Rückgang der gesamten Vermietungsumsätze im Vereinigten Königreich im Quartal auf sechs Prozent (acht Prozent in lokaler Währung).Dafür haben sich die Kapitalströme in Gewerbeimmobilien haben sich im Vergleich zum früheren Jahresverlauf verbessert, aber die weltweiten Marktaktivitäten blieben deutlich unter dem Niveau von 2019. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Immobilienverkäufen ging um 15 Prozent zurück (16 Prozent in lokaler Währung). In den USA lief das Geschäft im Vergleich deutlich besser, mit einem Rückgang von nur fünf Prozent.