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CEE: Epizentrum der Sharing Economy

Wien ist weit weg vom Spitzenplatz.

Autor: Gerhard Rodler

Weltweit ist Osteuropa das Epizentrum der Sharing Economy, ergab der gestern, Dienstag, veröffentlichte Sharing Economy Index, welcher vom Consumer Choice Center (CCC) regelmäßig erhoben wird. Das CCC mit Sitz in Brüssel Das CCC vertritt Verbraucher in über 100 Ländern. Der Index als nach eigenen Angaben erste seiner Art könne verwendet werden, um Verbraucher darüber zu informieren, wer die größte Vielfalt an Sharing Economy-Diensten erlaubt.

Überraschendes Ergebnis: Der CEE-Raum ist quasi das Epitentrum, was die Sharing Economy betrifft.

Die Top 10 Städte laut Index sind Tallinn, Vilnius, Riga, Moskau, St. Petersburg, Warschau, Kiew, São Paulo, Tiflis und Helsinki. Ganz unten auf der Liste standen Dublin, Amsterdam, Bratislava, Ljubljana, Sofia, Tokio, Den Haag, Luxemburg und Athen.

Fred Röder, Geschäftsführer des Consumer Choice Centers, sagte, das Ranking zeige die Verfügbarkeit von Sharing Economy-Diensten sowie den Zugang zu diesen auf der Angebotsseite. „Die Sharing Economy hat unser Leben auf vielfältige Weise verändert. Es ist eine Gewohnheit, die viele von uns teilen, Urlaubsunterkünfte über Flat-Sharing-Plattformen zu buchen und über unser Telefon eine Mitfahrgelegenheit zu bestellen, wenn wir zu spät zu einem Meeting kommen. Aber jetzt werden diese Vorteile für die Verbraucher oft durch übermäßige Regulierung und Besteuerung untergraben.“ Die drei baltischen Hauptstädte führen den Index an. Estland ist bekannt für seine boomende Digitalwirtschaft, und die Tatsache, dass es sogar eine Fahrgemeinschafts-App für Kinder gibt, verstärkt dies. Alle Top-10-Städte erzielen hohe Punktzahlen, wenn es um Ferienwohnungen geht, was bedeutet, dass sie diesen wichtigen Teil der Sharing Economy nicht mit Steuern oder Sondergenehmigungsanforderungen überlasten." Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!