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CEE-Raum erholt sich

Immmobiliensektor wird interessanter

Autor: Gerhard Rodler

Märkte reagieren weniger stark auf anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Branchen im Fokus: Öl, Immobilien, Banken und Industrie.

„In Österreich konnte sich die Konjunkturerholung des zweiten Halbjahrs 2013 im ersten Quartal 2014 vorerst nicht fortsetzen. Das BIP-Wachstum pro Quartal schwächte sich von 0,4 Prozent im vierten Quartal 2013 auf 0,2 Prozent im ersten Quartal 2014 ab. Der Außenhandel spielt dabei für Österreich weiterhin eine zentrale Rolle, während die Belebung der Binnennachfrage ins Stocken geraten ist“, beginnt Peter Brezinschek, Chefanalyst von Raiffeisen Research der Raiffeisen Bank International AG (RBI), seine Präsentation der „Strategie Österreich & CEE“ für das dritte Quartal 2014. Die CEE-Region überraschte zu Jahresbeginn mit einem soliden BIP-Wachstum, was die Analysten von Raiffeisen Research veranlasste, die Prognosen für 2014 für die gesamte CEE-Region anzuheben. Im Detail wurden dabei die Erwartungen für Polen (plus 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent), Tschechien (plus 0,3 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent), die Slowakei (plus 0,5 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent) und Ungarn (plus 0,7 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent) nach oben korrigiert. Die Wachstumsprognose für Slowenien wurde sogar um ganze 1,5 Prozent-punkte auf 1,0 Prozent angehoben, womit das Land den lange erwarteten Sprung aus der Rezession schaffen würde. In SEE wies Rumänien eine anhaltend positive Entwicklung auf, die im ersten Quartal so stark ausgefallen war, dass die Analysten die Prognose für das Wachstum für 2014 um 1,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent anheben konnten. Branchenseitig erachtet Maurer besonders auch den Immobiliensektor als interessant. „Immobilienwerte sehen wir als Profiteure der neuerlichen monetären Stimuli der EZB“, so der RCB-Analyst.