immoflash

CEE meldet sich zurück

Hotelauslastungen steigen wieder

Autor: Gerhard Rodler

Die Auslastungen von Hotels gelten als vergleichsweise verlässliche Frühindikatoren für die wirtschaftliche Situation einer Region. Insofern sind die jetzt von der Wiener Niederlassung des internationalen Hotelimmobilienmaklers Christie + Co vorgelegten Zahlen nicht nur für Hotelunternehmen, sondern für alle Wirtschaftsteilnehmer ein recht positives Signal.

Lange galt Zentral- und Osteuropa als Europas Wachstumsmotor und aussichtsreichster Markt, dann jedoch als am wenigsten attraktive Region des Kontinents für Hotelinvestments. Mehr als fünf Jahre nach der Finanzkrise scheinen diese Märkte jedoch wieder zu gesunden. Prag, Bratislava und Budapest zählen dabei zu den am weitesten entwickelten Hotelmärkten in Zentral- und Osteuropa. Alle drei Städte haben im Jahr 2014 eine starke Nachfrage erzielt, wie der Vergleich mit den Zahlen von vor zehn Jahren zeigt. Budapest verbuchte über die letzten fünf Jahre hinweg dabei sogar eine jährliche Steigerung der Nächtigungszahlen von knapp zehn Prozent. Aufgrund dieser positiven Entwicklung erwägen auch internationale Investoren, wieder in diese Märkte zu investieren, so Christie + Co in seiner Analyse..