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Coaching zum Tag: „Bauch und Hirn“

Tommi Hirscher bringt neues Coaching-Konzept

Autor: Peter Stenitzer

Das teamgnesda ist immer auf der Suche nach „SINN:VOLLEN“ Arbeitswelten und Projekten. So hat teamgnesda am Dienstag, 24. Februar eine kleine Gruppe Journalisten zu einem ungewöhnlichen Event im bulthaup im 9. Bezirk eingeladen: „Bauch und Hirn“ heißt das neue Koch-Coaching-Seminar von Tommi Hirscher.

„Essen zählt zu den primären positiven Sinneserfahrungen, das heißt, das Belohnungssystem wird unmittelbar angesprochen und Gelerntes daher unbewusst sofort positiv verknüpft“, fasst Tommi Hirsch, Genetiker, Koch, Berater und Coach für Managementsysteme die Basis für sein Koch-Coaching-System „Bauch und Hirn“ zusammen.

Beim gemeinsamen Kochen und Essen können sich unmittelbar sämtliche Rollenbilder eines Teams herauskristallisieren. Sollten während des Kochens Probleme zwischen Teilnehmern ruchbar werden, können diese sofort bearbeitet werden.

Und zudem ist gemeinsames Kochen auch unverfänglich - schließlich geht es hier nicht um große, schwerwiegende Entscheidungen wie im Berufsalltag. Wieso funktioniert das? „Ich verknüpfe Lernen mit Kochen und benutze damit auf eine sinnvolle Weise die bestehende Bauch - Hirn Achse. Durch das gemeinsame Kochen werden viele Probleme, die man aus dem beruflichen Alltag kennt, in einem neuen, nicht problembeladenen Rahmen erlebbar gemacht“, erklärt Hirscher. Aber natürlich kann diese Maßnahme - wie jedes Coaching - nur dann sinnvoll genützt werden, wenn klar ist, was am Ende des Tages dabei herausschauen soll. „Als erstes wird mit dem Auftraggeber geklärt, was das Ziel des Workshops ist. Danach bereite ich ein Workshopdesign vor, um dieses Ziel zu erreichen. Je nach Gruppengröße und Zeitaufwand werden dann Location, Personalaufwand und Termin festgelegt“, so Hirscher. Die Gruppengröße geht derzeit bis ca. 30 Personen, dazu steht Hirscher bei großen Gruppen auch ein weiterer Koch zur Seite.

Die Synthese der Elemente Kochen und Coaching funktioniert in allen verschiedenen Phasen und Bereichen gemeinsamer Arbeit, abhängig davon, wie man sie kombiniert. Bei einem Teamevent am Beginn eines Projektes wird der Focus zum Beispiel auf Kennenlernen und Teambuilding gelegt. Dabei bilden sich eben die Team-Rollen heraus und man kann man sehr gut erkennen, wie die informelle Kommunikation abläuft. Bei einem gemeinsamen Abend entsteht auch sofort eine gemeinsame Identität und Teamkultur. Eine andere Möglichkeit wäre gemeinsames Kochen als Teil eines Projektmanagement Trainings einzusetzen, da man in der Küche ein komplettes Miniprojekt durchspielen kann.

Hier ist für jeden Projektmitarbeiter erfahrbar, was Ressourceneinschränkungen oder Change Requests in späten Phasen eines Projektes an Frustrationen auslösen können.

Aber egal welchen Zweck so ein Koch-Coaching verfolgt - am Ende steht jedenfalls die positive Erfahrung des gemeinsamen Essens und damit ein verbindendes Erfolgserlebnis.