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Commerz Real kauft in Japan ein

Hotel für 200 Millionen Euro in Kyoto erworben

Autor: Charles Steiner

Für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest hat die Commerz Real jetzt in Japan zugeschlagen. Dort hat sie in der Metropole Kyoto ein eben fertiggestelltes Hotel um 200 Millionen Euro erworben. Verkauft hatte die Immobilie der Fondsmanager PGIM, der unter anderem mit Teilen des Austria Campus in Wien investiert ist (immoflash berichtete damals). Das Hotel läuft unter der Marke „Onyado Nono“ und umfasst 472 Zimmer. Pächter ist die Betreibergesellschaft Kyoritsu Maintenance, mit der ein Vertrag für mindestens 20 Jahre besteht. Zusammen mit anderen Marken betreibt der Konzern mehr als 15.900 Hotelzimmer an 84 Standorten in Japan und Südkorea und gilt als eine der größten Hotelketten im asiatischen Raum.

Das Haus verfügt über eine Pachtfläche von circa 16.800 m² verteilt auf zehn Geschossen und ist mit dem asiatischen Nachhaltigkeitszertifikat CASBEE (Comprehensive Assessment System for Built Environment Efficiency) zertifiziert. Es ist nahe des Hauptbahnhofs gelegen, der mit dem Shinkansen zudem über eine schnelle Verbindung nach Tokio aufweist.

Für Dirk Schuldes, Global Head of Hospitality bei der Commerz Real, ist Kyoto vor allem bei internationalen Touristen beliebt: „2018 betrug die Auslastungsrate der Hotelzimmer in der Stadt 94,1 Prozent, der Umsatz pro Zimmer (RevPAR) stieg gar um 8,1 Prozent. Dabei übertrafen die Übernachtungen von internationalen Gästen nach einem Wachstum von zwei Prozent erstmals jene von Japanern.“