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conwert erhöht Rendite

EBIT trotz höherer Instandhaltungskosten mit 29,1 Mio Euro stabil

Autor: Gerhard Rodler

Die conwert Immobilien Invest SE hat das erste Quartal 2014 mit einem soliden operativen Ergebnis abgeschlossen.

Die Vermietungsumsätze stiegen um 5,0 Prozent auf 59,2 Mio Euro (1-3/2013: 56,4 Mio Euro). Der Anstieg ist insbesondere auf den Erwerb des Wohnimmobilienportfolios von GE Capital Real Estate Deutschland im Rahmen der Ausrichtung als Bestandshalter mit Fokus auf Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich zurückzuführen. Das Net Rental Income (NRI) erhöhte sich ebenfalls von 36,8 Mio Euro auf 37,4 Mio Euro; die NRI-Marge fiel aber aufgrund der höheren Instandhaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2014 leicht auf 63,1 Prozent (1-3/2013: 65,3 Prozent). Die Nettoverkehrswertrendite kam nach 6,0 Prozent in der Berichtsperiode des Vorjahres bei 6,2 Prozent zum Stichtag zu liegen. Der Gesamtleerstand betrug zum Berichtsstichtag 10,0 Prozent und konnte damit erneut gegenüber der Berichtsperiode des Vorjahres (1-3/2013: 11,8 Prozent) gesenkt werden.

Die Personalaufwendungen sanken im Verhältnis zum Vergleichsquartal um 21,6 Prozent auf 6,9 Mio Euro und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte eine Reduktion um 19,1 Prozent auf 7,6 Mio Euro erzielt werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag – vor allem aufgrund von um 0,6 Mio Euro höheren Instandhaltungskosten – nahezu unverändert bei 29,1 Mio Euro (1-3/2013: 29,3 Mio Euro).

Das Finanzergebnis war jedoch durch negative non-cash Effekte von insgesamt 18,7 Mio Euro nach 5,0 Mio Euro im Vorjahr belastet. Der Anstieg ist insbesondere auf das Absinken der Zinskurve im ersten Quartal 2014 und die damit einhergehende Wertänderung der Swaps zurückzuführen, die conwert zur Absicherung der Fremdkapitalverbindlichkeiten gegen Zinsschwankungen abgeschlossen hat. Daraus resultiert ein durch unbare Effekte geprägtes EBT von (7,7) Mio Euro (1-3/2013: 6,0 Mio Euro) und ein Konzernergebnis von (5,9) Mio Euro (1-3/2013: 3,6 Mio Euro). Aufgrund des aktuell historisch niedrigen Niveaus der Zinskurve geht conwert jedoch davon aus, dass ein weiteres Absinken der Zinskurve mittelfristig unwahrscheinlich ist. Ein leichter Anstieg der Zinskurve würde in einem entsprechend positiven Effekt im Finanzergebnis resultieren.

Der Loan-to-Value (LTV), der Verschuldungsgrad bezogen auf die Immobilienprojekte unter Berücksichtigung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrug zum Stichtag 54,4 Prozent (31.12.2013: 55,9 Prozent) und lag damit wieder innerhalb des Zielkorridors von 50 bis 55 Prozent.