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Corona-Immobilien-Index: Situation stabil

Fieberfreie 36,8 Grad auch in dieser Woche

Autor: Gerhard Rodler

Es sieht so aus, als ob der „Spuk“ zumindest für die Immobilienwirtschaft schon sehr bald wieder vorbei ist. Auch wenn selbst notorische Optimisten meinen, dass dies doch ein bisschen zu schnell wäre, zeigt der seit Beginn der Pandemie im deutschsprachigen Raum erhobene Corona-Immobilien-Index wohl für die meisten sehr überraschende Normalwerte.

Die Lage stabilisiert sich für die Immobilienbranche ganz offensichtlich. Seit Beginn der Untersuchungen des Corona-Immobilien-Index vor acht Wochen hat sich die Situation stetig verbessert und nun auf einem guten Niveau eingependelt. Die Fieberkurve des Corona-Immobilien-Index ist seit der Vorwoche stabil und zeigt weiter 36,8 Grad. Zum Vergleich: In der ersten Woche maß das Thermometer 37,8 Grad, also deutlich erhöhte Temperatur. Der Corona-Immobilien-Index wird auf einer Skala von 36,5 - 41,5 Grad abgebildet. In Bezug auf die menschliche Körpertemperatur gibt der Index die Lage auf dem Immobilienmarkt an. Bei 36,5 Grad gibt es keine Beeinträchtigungen, alles ist in Ordnung. Nehmen die Probleme auf den Baustellen zu, steigt die Temperatur bis hin zum Fieber, maximal 41,5 Grad. Dann geht nichts mehr = kompletter Baustopp.

Seit drei Wochen werden für die untersuchten Parameter Material und Personal keinerlei mittlere oder schwere Probleme mehr gemeldet. Die Lage stabilisiert sich also. Das vermitteln die Ergebnisse des aktuellen Corona-Immobilien-Index von baumonitoring.com, einem Netzwerk, in dem sich renommierte Unternehmen der Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen haben.

Bei der Personalversorgung melden 56 Prozent (Vorwoche 67 Prozent) keinerlei Einschränkungen. 44 Prozent der Teilnehmer registrieren leichte Probleme durch Personalmangel (Vorwoche 33 Prozent).

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!