immoflash

Weniger Transaktionen durch Corona

Aber auch während Lockdown wurde gekauft

Autor: Charles Steiner

Auch wenn die Corona-Pandemie Österreich im ersten Quartal fest im Griff hatte: Auch während des Lockdowns sind in Österreich jede Menge Transaktionen in Wohnimmobilien verzeichnet worden, wenngleich doch einiges weniger wie etwa im vierten Quartal 2019. Das lässt sich aus der aktuellen Quartalsanalyse von willhaben und IMMOunited ablesen, die rund 12.000 Verbücherungen zwischen 1. Jänner und 31. März erhoben hatte. Einmal mehr hatte sich Graz-Stadt im Bezirksranking nach oben gesetzt, nach Wien Donaustadt und Innsbruck Land. In der steirischen Landeshauptstadt sind dabei 539 Verbücherungen verzeichnet worden - nach 802 im Vorquartal, in Wien-Donaustadt waren es 343 nach 455 Verbücherungen, in Innsbruck Land wurden 287 nach 312 Transaktionen ausgewiesen.

Als größte Transaktionen im Wohnbereich wurden dabei ein Einfamilienhaus bei Kitzbühel für 9,3 Millionen Euro, sowie jeweils eine Wohnung in Gmunden um 4,7 Millionen Euro bzw. in Kirchberg in Tirol um 4,4 Millionen Euro angegeben. In Wien sind 3,2 Millionen Euro für eine Dachgeschosswohnung ausgegeben worden.

Größte Transaktionen generell waren ein Bürohaus in Salzburg für 89,3 Millionen Euro, eine Immobilien in Wien-Leopoldstadt um 27 Millionen Euro sowie eine Liegenschaft in Vösendorf für 25 Millionen Euro. Das größte gehandelte Grundstück befand sich in Hainfeld mit 389.500 m², dahinter lag eine Fläche mit 109.207 m² im burgenländischen Pama und ein 87.463 m² großes Grundstück in Ziersdorf in Niederösterreich.