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Corona lässt Corum unbeeindruckt

Portfolio auf vier Milliarden Euro gewachsen

Autor: Charles Steiner

Der französische Investmentmanager Corum zeigt sich von der Coronapandemie unbeeindruckt. In der Bilanz für das Vorjahr, die heute veröffentlicht wurde, verweist Corum auf 41 Ankäufe von Gewerbeimmobilien im Wert von rund 730 Millionen Euro und verzeichnet Nettomittelzuflüsse von 509 Millionen Euro. Mit den weiteren Ankäufen wächst das Portfolio auf nunmehr rund vier Milliarden Euro an. Auf die beiden in Österreich für Privatanleger zugelassenen Fonds fallen davon 35 Gewerbeimmobilien im Wert von über 650 Millionen Euro und 406,3 Millionen Euro Nettomittelzuflüsse.

Auch die angestrebte Performance konnte laut Corum erreicht werden. So erwirtschaftete der Fonds Corum Origin sechs Prozent Jahresgesamrendite, für den Fonds Corum XL konnten 5,66 Prozent erzielt werden, so Corum.

Trotz der turbulenten Phase am Immobilienmarkt und des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds konnte der Vermietungsgrad auf sehr hohem Niveau gehalten werden. Dieser liegt bei Corum Origin bei 96,6 Prozent, bei Corum XL bei 99,9 Prozent.

Zusätzlich zu den Mittelzuflüssen von Investoren entschied sich Corum 2020 zum gezielten Einsatz von Fremdkapital. Frédéric Puzin, Corum CEO zu dieser Entscheidung: „Oft mussten wir Kritik einstecken, weil wir in den vergangenen Jahren die Fremdkapitalquote sehr niedrig gehalten haben. Diese Entscheidung war dennoch richtig. Wir haben uns dadurch die nötige Flexibilität bewahrt und konnten jetzt im genau richtigen Moment darauf zurückgreifen. Denn 2020 gab es hervorragende Kaufmöglichkeiten sowohl in-, wie auch außerhalb Europas, die wir nutzen konnten. Das ist der vielzitierte opportunistische Ansatz, den wir bei Corum konsequent verfolgen: durch intensive Marktbeobachtung rasch auf entsprechende Marktbedingungen zu reagieren.“