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Covid krempelt Immo-Branche um

IFM-Kongress diesmal in rein virtueller Form

Autor: Charles Steiner

Die Coronapandemie hat nicht nur das gesellschaftliche Leben radikal und nachhaltig verändert, sondern vor allem auch die Immobilienbranche. Die Welt wird nach der Pandemie eine andere sein, darin waren sich die Teilnehmer des 13. IFM-Kongress der TU Wien einig, der diesmal rein virtuell über die Bühne gegangen ist. Gleich die erste Keynote von Michael Lagler, Managing Partner von Schönherr Rechtsanwälte, zeigte, dass in der Zeit nach Covid-19 die Möglichkeit des Homeoffice erhalten bleiben, aber das Office als wichtiger Faktor für Kooperation, Kreativität und Kundenbeziehung neu definiert und flexibilisiert werden wird. Aus Sicht der Developer beleuchtete Anton Bondi de Antoni die Zeit nach Corona und die Notwendigkeit vom Einsatz neuer Technologien. Sein Credo ist: Soviel Digitalisierung wie möglich, jedoch nur soweit diese dem normalen „Durchschnittsanwender“ zumutbar ist.

In der Podiumsdiskussion „Der Markt im Wandel“ diskutierten Dietmar Reindl, Immofinanz, Ursula Simacek, Simacek Facility Management Group und Wolfgang Wahlmüller, ÖSW über die Veränderungen der Immobilienbranche. Pat Turnbull blickte über den großen Teich und gab einen Einblick in die amerikanischen Trends. Nachhaltigkeit und die 17. Nachhaltigkeitsziele der UNO standen im Mittelpunkt der Keynote von Harald Hauke, Vorstand Ara. Neue EU-Regelungen im Bereich Energieerzeugung und Handel und die sich daraus ergebenden Potentiale präsentierte danach André Felker.

Valentin Hofstätter von der Raiffeisen Bank bestätigte, dass das fundamentale Bild der Immobilienbranche in dieser Krise durchaus positiv ist. Stavros Papastavrou der Unido zeigte nachdrücklich, dass Facility Management und Immobilien, sowie nachhaltige industrielle Entwicklung eng miteinander verwoben sind.