Immobilien Magazin

Darling, ich bin im Container

Wenn Kommunalentscheider auf Zwischennutzungen angewiesen sind, wächst das Bewusstsein für die zunehmende finanzielle Attraktivität von Containern.

Autor: Rudolf Preyer

Wenn im Jahr 2000 der (kreativ) verstörende „Ausländer raus!“-Container des Aktionskünstlers Christoph Schlingensief vor der Staatsoper stand, der – hier wie andernorts geborene – Passanten zum Narren hielt, steht heute ganz in der Nähe ein goldener Container von Wien Tourismus (der sich hoffentlich selbst erklärt): Weil das Info-Büro von Wien Tourismus (Albertinaplatz/Ecke Maysedergasse) umgebaut wird, übersiedelten die Informationsschalter für Wien-Besucher für die Dauer der Arbeiten in den „güldenen Käfig“ auf dem Dr.-Helmut-Zilk-Platz.

Kommunen wie Private haben den Container entdeckt – gerade, weil Zwischennutzungen das Gebot der Stunde sind. Dem Einsatz sind räumlich lediglich 12,192 Meter lange, 2,438 Meter breite und 2,591 Meter tiefe Grenzen gesetzt, denn das sind die weltweit gültigen Standardnormen eines handelsüblichen Containers ...

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