immoflash

Das war die WIMT 2020

Aktuelle Entwicklungen im Immobilien- und Mietrecht

Autor: Charles Steiner

Der traditionelle Wiener Immobilien- und Mietrechtstag ist erfolgreich über die Bühne gegangen - pandemiebedingt diesmal als Onlineveranstaltung. Zahlreiche Experten aus allen Teilbereichen der Branche boten den Teilnehmern einen komprimierten Überblick über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen in den verschiedenen Bereichen des Immobilien- und Mietrechts, wie etwa das geplante Bestellerprinzip sowie die Auswirkungen der Coronapandemie auf Miet- und Pachtzahlungen. Die Vorträge sind im großen Festsaal der Universität Wien aufgezeichnet und am 19. September online übertragen worden. Zusätzlich konnte das Video eine Woche lang gestreamt werden. „Mit mehr als 1.600 angemeldete TeilnehmerInnen ist der WIMT auch europaweit zur größten Fortbildungsveranstaltung im Bereich des Immobilienrechts geworden“, resümiert Veranstalter Helmut Ofner.

Wie in den Jahren zuvor wurden die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen in allen wirtschaftlich relevanten Bereichen des Immobilienrechts informiert. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge zur Marktentwicklung, wobei insbesondere auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie Bezug genommen wurde. Einen weiteren Schwerpunkt bildete ein Blick über die Grenzen. So wurden etwa international tätige Organisationen (ULI, RICS, UNECE) näher vorgestellt. Tobias Just gab dabei einen Ausblick über die möglichen coronabedingten Folgen auf den deutschen Immobilienmarkt.

Auch die Rechtslage von Airbnb wurde dabei von namhaften Experten diskutiert. Unter den Vortragen befanden sich dabei Thomas Malloth, Gabriele Etzl, Helmut Ofner, Alexander Illedits, Georg Flödl, Rudolf North sowie Peter Ulm, Sandra Bauernfeind, Andreas Ridder, Jasmin Soravia, Jenni Wenkel, Stefan Artner und viele mehr.