Immobilien Magazin

Der Planer

Wie es der Zufall will, wohnt Planungsdirektor Thomas Madreiter nicht unweit der Seestadt Aspern, dem größten Stadtentwicklungsgebiet Europas. Trotz U-Bahn radelt er täglich ins Büro.

Autor: Michael Neubauer

Es gehört zum guten Ton, dass man den Gast, den man zu einem Essen in sein Lieblingsrestaurant einlädt, nicht die Zeche begleichen lässt. Doch da hat man die Rechnung ohne Thomas Madreiter gemacht. Einladen lässt er sich nicht. „Wir nehmen die Compliance-Richtlinien ganz streng. Da gibt es keine Ausnahmen. Das Essen zahl ich mir selbst“. Wir treffen Madreiter an einem kühlen, stürmischen Tag Mitte Oktober dort, wo sich die Crème de la Crème des österreichischen Justizwesens hoch über den Dächern Wiens zum Mittagstisch, wie es in Beamtenkreisen heißt, trifft. Im Justizcafé von Patron Ivo Brnjic. „Der Ausblick ist dort grandios“, hat Madreiter bereits bei der Verabredung angekündigt. Eines gleich vorweg: Madreiter hat nicht zu viel versprochen. Da macht es nichts, dass man sich anstellen muss, um sich sein ...

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