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Deutlicher Preisanstieg bei Wohnimmos

Vor allem in Burgenland und Tirol

Autor: Charles Steiner

Wohnimmobilien bleiben in Österreich 2021 weiterhin stark gefragt. Das hatte auch zum Teil kräftige Preissteigerungen zur Folge gehabt, so Engel & Völkers Österreich in einer Aussendung. „Leicht gesunkene Transaktionszahlen von 2020 sind vor allem auf das knappe Angebot zurückzuführen. Auch die beiden österreichweiten Lockdowns von Mitte März bis Mai sowie am Jahresende haben zum leichten Transaktionsrückgang beigetragen. Dadurch war 2020 jedoch ein deutlicher Preisanstieg für Wohnimmobilien zu beobachten“, so Philipp Niemann, Geschäftsführer vom Engel & Völkers Market Center Wien. Aufgrund des knappen Angebots lag die Handelsaktivität im Jahr 2020 leicht unter dem Vorjahresniveau. Das Preisniveau 2020 ist gegenüber 2019 hingegen angestiegen. Im 4. Quartal 2020 stiegen die Preise für Bestandswohnungen auf durchschnittlich etwa 3.400 Euro pro Quadratmeter und lagen damit knapp 5 Prozent über dem Vorjahresquartal. In acht von neun Bundesländern stiegen die Preise - am stärksten im Burgenland (+22 Prozent) und in Tirol (+11 Prozent). In Kärnten, Ober- und Niederösterreich sind die Preise für Wohnungen leicht gestiegen, für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen die Preise in diesen Regionen sogar deutlich (in Oberösterreich um ca. 11 Prozent). Auch in der Steiermark hat sich das Preisniveau für Wohnungen leicht erhöht, Die größten Preisanstiege für Wohnungen verzeichneten das Burgenland und Tirol. Spitzenpreise für Neubauwohnungen in Kitzbühel, Wien und Salzburg erreichten über 20.000 Euro pro Quadratmeter. Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen wiederum in ganz Österreich. In Kitzbühel wurden für exklusive Villen bis zu 20 Millionen Euro erzielt.