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Deutsche REITS erholen sich

Die DO Deutsche Office AG („Deutsche Office“), ein Büroimmobilienunternehmen mit Fokus auf deutsche Metropolregionen, legt ihre Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2014 (9M/2014) vor.

Autor: Gerhard Rodler

In 9M/2014 erzielte die Deutsche Office ein gutes Vermietungsergebnis: Mit rund 107.700 m² vermieteter Fläche entsprach das Vermietungsergebnis rund 11,5 Prozent der Gesamtmietfläche des Portfolios. Der Leerstand konnte im Jahresverlauf zwar weiter reduziert werden, liegt aber zum 30. September 2014 immer noch bei 19,2 Prozent (31. Dezember 2013: rund 20 Prozent).

Wirtschaftlich war der Neunmonatszeitraum von Einmal- und Sondereffekten im Rahmen der Verschmelzung geprägt, die in Q1/2014 vollzogen wurde. So haben die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Transaktionskosten, insbesondere die im Rahmen der Verschmelzung anfallende Grunderwerbsteuer sowie Beratungskosten, das 9M/2014-Ergebnis mit insgesamt rund 23,6 Mio. Euro belastet. Demgegenüber entstanden bei der Erstkonsolidierung der Prime Office REIT-AG Ende Jänner 2014 im Konzern sonstige betriebliche Erträge aus dem Unternehmenszusammenschluss in Höhe von rund 115,4 Mio. Euro.

Aufgrund der Erstkonsolidierung zum 21. Jänner 2014 fehlen im Vergleich zur Pro-Forma Darstellung in 9M/2013 nahezu die vollständigen Ergebnisbeiträge der Prime Office REIT-AG Objekte für Jänner 2014 mit einem Netto-Ergebnis aus der Vermietung von rund 2,4 Mio. Euro. Darüber hinaus umfasste das Portfolio im Vergleich zu Pro-Forma 9M/2013 durch Verkäufe in 2013 sowie im Neunmonatszeitraum 2014 neun Objekte weniger, wodurch ein Rückgang des Netto Ergebnisses aus der Vermietung in Höhe von fast 12,2 Mio. Euro zurückzuführen ist.