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Palmira baut in Österreich weiter aus

Core-Logistikobjekt bei Graz gekauft

Autor: Charles Steiner

Dass österreichische Logistikimmobilien einmal eine begehrte Assetklasse für deutsche institutionelle Investoren sein wird, hätte sich vor fünf Jahren kaum jemand gedacht. So schnell können sich Zeiten ändern - der wachsende Onlinehandel hat wesentlich dazu beigetragen: So eben hat die Palmira Capital Partners eine Core-Logistikimmobilie im Cargo Center Graz (CCG) von einem Grazer Investorenkonsortion im Rahmen eines Individualmandats angekauft. Die Immobilie, die etwa 34.100 m² Mietfläche umfasst, 31.200 m² davon Logistikfläche, ist langfristig an DB Schenker vermietet. Genutzt wird sie als Fulfillment Center, also als logistisches Abwicklungszentrum für den Onlinehandel. Über den Kaufpreis sind keine Angaben gemacht worden.

Mit dem Erwerb der Logistikimmobilie wächst das Österreich-Portfolio auf fünf Assets an. Das Individualmandat ist dabei vor fünf Jahren in Form einer Investment KG aufgelegt worden, das ausschließlich mit Eigenkapital in Core-Objekte investiert. Neben den fünf Objekten in Österreich zählen noch zwei in Deutschland dazu. Laut Angaben auf der Palmira-Website ist das Individualmandat - exklusive des jüngsten Ankaufs - rund 180 Millionen Euro schwer.

Für Thomas Jiresch, Geschäftsführer Palmira Österreich, ist der jüngste Erwerb eine „weitere ideale Ergänzung der bestehenden österreichischen Assets“. Er kündigte an, den Logistikstandort in Österreich weiter ausbauen zu wollen. Palmira wurde bei der Transaktion bei juristischen Fragen von Eisenberger & Herzog und in technischen Belangen von Drees & Sommer beraten.