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Deutsche Preise steigen

Wohnimmobilien in Deutschland werden immer teurer

Autor: Gerhard Rodler

Ein Ende des Preisauftriebs, der schon seit 2010 anhält, ist nicht in Sicht. Die Bundesbank warnt schon länger, dass Wohnraum in deutschen Großstädten überteuert ist. Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble ist beunruhigt. Vorerst gibt es aber noch keine Immobilienblase.

Seit 2010 steigen die Preise für Immobilien in Deutschland, vor allem in Großstädten. Ein Ende des Preisauftriebs ist nicht in Sicht. Denn Hypotheken sind historisch günstig, das dürfte sich so schnell auch nicht grundlegend ändern: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angekündigt, den Leitzins noch längere Zeit auf dem Rekordtief von 0,15 Prozent zu belassen. Zudem werden andere Anlageformen durch die Krisenpolitik der Währungshüter immer unattraktiver. Das befeuert den Run auf Immobilien zusätzlich.

Zwar sind die Häuserpreise in Deutschland zuletzt zumindest in Ballungszentren sehr dynamisch gestiegen. Doch noch sehen Experten Deutschland nicht vor einer Immobilienblase, bei der die Preise eine Zeit lang viel zu kräftig steigen, bevor sie plötzlich einbrechen. Solche Blasen gelten als ein Auslöser der jüngsten Krisen in den USA und in europäischen Ländern wie Spanien oder Irland.