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Deutschlands Investmentmarkt boomt

Spitzenrenditen nur mehr bei 4,25 Prozent

Autor: Gerhard Rodler

Nach Angaben von Colliers International Deutschland war das abgelaufene Jahr 2013 das mit Abstand umsatzstärkste auf dem gewerblichen Investmentmarkt Deutschland seit dem Boomjahr 2007. Immobilien-Spezialfonds prägten mit zahlreichen, oftmals sehr großvolumigen Ankäufen wie dem des Leo II-Portfolios oder der Hofstatt in München das Marktgeschehen des Jahres 2013 und sorgten mit dafür, dass die Branche Offene Immobilienfonds und Spezialfonds mit einem Transaktionsvolumen von 8,5 Milliarden Euro einen Marktanteil von rund 28 Prozent erreichten. Während die Core-Lagen in München mit 4,25 Prozent (-10 Basispunkte im Vergleich zum Vorjahr) und Hamburg mit 4,50 Prozent (-20 Basispunkte) weiter die teuersten Pflaster für Investoren markierten, schob sich Berlin mit 4,75 Prozent (-25 Basispunkte) noch vor Frankfurt mit 4,85 Prozent (-30 Basispunkte) auf den dritten Rang. In der Bundeshauptstadt standen dem Markt nur sehr wenige Immobilien im Premiumsegment zur Verfügung – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Spitzenrendite. Im Vergleich zu 2012 geringfügig teurer (-10 Basispunkte) waren Top-Immobilien in Düsseldorf mit nunmehr 5,10 Prozent Spitzenrendite, während es in Stuttgart mit weiterhin 5,20 Prozent keine Veränderung gab.