Immobilien Magazin

Die Immobranche im Rückblick

Das waren die Highlights in der KW 15:

Autor: Stefan Posch

Das erste Quartal ist am Wiener Büromarkt eher flau angelaufen. Mit einer Vermietungsleistung von 37.600 m² lag der Büroflächenumsatz um zehn Prozent unter dem Q1/18 und sogar um mehr als die Hälfte unter dem Q4/18. Zu diesem Ergebnis kommt das Vienna Research Forum (VRF) nach der Auswertung der aktuellen Eckdaten des Wiener Büromarktes.

Nachdem die Bundesregierung sich aufgrund der UNESCO-Beschwerde gegen das Heumarkt-Projekt der Wertinvest eingeschalten hatte und das Projekt durch die Stadt Wien weitere zwei Jahre auf Eis gelegt wurde, kommt für Michael Tojners Wertinvest der nächste Rückschlag. Denn jetzt hat das Bundesverwaltungsgericht entgegen eines Feststellungsverfahrens der Wiener Landesregierung, bei dem eine UVP-Pflicht verneint wurde, entschieden, dass das Projekt doch UVP-pflichtig sei.

Die de-facto Wirkungslosigkeit der Mietpreisbremse und anderer staatlicher Eingriffsversuche in den deutschen Wohnungsmarkt samt weiter steigender Wohnkosten spitzt sich nun weiter zu. Weil die Mieten gerade dort, wo sie bisher besonders niedrig waren, weiter wachsen, werden nun sogar (ernst gemeinte) Rufe nach Enteignung von Wohnungen laut. Die deutschen Linksparteien unterstützen dies.

Die Immofinanz konnte ihr Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2018 mit 217 Millionen Euro ins Plus drehen. 2017 lag dieses noch aufgrund der Belastungen des Russland-Portfolios noch bei -537,1 Millionen Euro. Auch der FFO1 (exkl. CA Immo u. S Immo) konnte von 26,9 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 85 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr gesteigert werden.

Die UBM Development konnte 2018 das beste Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte erreichen. Das Unternehmen erwirtschaftete im abgelaufenen Jahr ein Ergebnis vor Steuern von 55 Millionen Euro und einen Gewinn pro Aktie von 5,31 Euro. Die Gesamtleistung konnte um über 20 Prozent auf 897,7 Millionen Euro gesteigert werden.