Immobilien Magazin

Die Immobranche im Rückblick

Das waren die Highlights der Kalenderwoche 30:

Autor: Stefan Posch

2018 wird für den Investmentmarkt in Wien wohl wieder ein umsatzstarkes Jahr. Bereits im ersten Halbjahr betrug das Transaktionsvolumen laut Update Büro- und Investmentmarktbericht von Otto Immobilien1,8 Milliarden Euro.

Auch der Immobilieninvestmentmarkt in ganz Österreich zeigt sich weiterhin stark. Laut dem Immobilieninvestmentmarkt Update von EHL Immobilien wurden im ersten Halbjahr mit 2,16 Milliarden Euro wieder die 2 Milliarden-Grenze überschritten. Der Rekordwert von 2,4 Milliarden Euro im Vorjahr konnte aber nicht ganz erreicht werden.

Weil Topobjekte in den noch dominierenden Assetklassen Büro, Einzelhandel und Wohnen Mangelware sind und somit immer teurer werden, verlagert sich der Fokus laut EHL Immobilien auf neue Segmente, wie etwa Healthcare-Immobilien (privat geführte Ärztehäuser, Gesundheitszentren oder Senioren- und Pflegeheime). Die Änderungen in der Bevölkerungsstruktur und die Bemühungen der Politik, die Betreuung der Patienten von den Spitälern in private Versorgungseinrichtungen zu lenken, würden den Investitionen zugegenkommen.

Der buchstäblich über Nacht gekommene Abrissstopp für möglicherweise erhaltenswerten Altbestand in Wien dürfte Schäden in hoher Millionenhöhe auslösen - wer immer für diesen letztendlich gerade zu stehen hat. Betroffen ist etwa die ehemalige Schokoladenfarik Schmidt & Söhne. Investoren kauften diese im Dezember laut Kaufvertrag für knapp 22 Millionen Euro netto von der Immofinanz. Geplant war eigentlich die Errichtung von leistbaren Mietwohnungen.

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