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Die letzte Meile wird Investmenthit

AEW kauft Logistikensemble vor Warschau

Autor: Charles Steiner

Nicht erst seit Corona sind Logistikimmobilien bei Investoren angekommen. Doch die Pandemie hat besonders den Onlinehandel befeuert, was Last-Mile-Logistikimmobilien zu einem begehrten Asset machen. Der globale Investment- und Assetmanager AEW hat jetzt etwa zwei Last-Mile-Logistik-Neubauten in Warschau im Zuge einer Off-Market-Transaktion von Panattoni erworben. Gekauft wurde das Ensemble über ein Individualmandat einer deutschen Pensionskasse. Das aus zwei Neubauten bestehende Ensemble wird bei Fertigstellung im ersten Quartal 2021 eine „BREEAM“-Zertifizierung erhalten, erstreckt sich über insgesamt ca. 26.000 m² vermietbare Fläche und weist bereits heute eine signifikante Vorvermietungsquote auf. Westlich des Zentrums gelegen wird der strategische Objektstandort einerseits durch die Innenstadtnähe - in rund 10 Kilometern Entfernung - und andererseits durch die direkte Anbindung an die überregionale Autobahn A2, als eine der wichtigsten Straßenverbindungen zwischen West- und Osteuropa, sowie die Schnellstraße S8, als Teil der sogenannten Via Baltica, charakterisiert. Mit dem Kauf wächst das Immo-Vermögen der AEW in CEE auf rund 950 Millionen Euro an. Weitere Ankäufe würden geprüft, heißt es.

Lars-Henning Pylla, Fondsmanager bei AEW, führt aus: „Mit der Akquisition dieser Last-Mile-Einheiten wurde ein qualitativ hochwertiges Produkt, das in einer langfristig etablierten Mikrolage mit einer tendenziell Covid-resilienten Mieterstruktur aufwartet, an das Bestandsportfolio angebunden. Der mandatsseitig übergeordnete Investment-Ansatz, ein gegenüber externen Schocks weitgehend robustes und zukunftsorientiertes Portfolio in den europäischen Core-Regionen zusammenzustellen, konnte damit erneut erfüllt werden.“