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Die verfehlte Steuerpolitik

Ronald Barazon bemängelt die Steuerreform

Autor: Charles Steiner

Im kommenden Jahr tritt die von der Regierung oftmals stolz propagierte Steuerreform in Kraft. Taugt sie was? Der Kolumnisten Ronald Barazon bezweifelt das. Vielmehr vermisst er Maßnahmen, die jene Probleme, die schon in diesem Jahr virulent sind, mildern sollen. Eines der Probleme sieht Barazon in seinem Videoblog in der hohen Arbeitslosigkeit, die noch weiter steigen wird, da Unternehmer bei der derzeitigen wirtschaftlichen Flaute Arbeitskräfte eher freisetzen. Dem gegenüber stünde die fehlende Investitionstätigkeit auf Unternehmerseite, die ebenfalls ein Faktor für die steigende Arbeitslosigkeit darstellt. Das benötige Antworten von der Steuerpolitik. Etwa die Investitionspeitsche. Barazon: „Wer investiert, zahlt weniger Steuern, wer nicht investiert, mehr.“ Das Instrument sei zwar in den vergangenen Jahren immer wieder eingesetzt worden, bei der jetzigen Steuerreform wurde dieses Thema „nicht einmal angerührt“, so der Journalist weiter. Gerade bei den Abschreibmöglichkeiten sieht Barazon zwar Möglichkeiten, jedoch wurden diese mit dem neuen Steuerpaket verschlechtert. Aufgrund von Basel II und Basel III sei die Finanzierung schwieriger geworden - und deshalb brauche es Alternativen, wie Beteiligungskapital. Da seien Unternehmen diskriminiert worden, denn Zinsen bei Krediten seien Abzugsposten, Zinsen auf Beteiligungskapital werden als Gewinn hoch besteuert. Weiters sieht die Steuerreform eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer vor, was ein Signal gegen Beteiligungskapital wäre. Sehen Sie hier das ganze Video: https://www.youtube.c...cb0sJ9_ewM