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Die Vollendung des QBC

Gleichenfeier für größten Komplex im Ensemble

Autor: Charles Steiner

Das QBC am Wiener Hauptbahnhof nimmt nun endgültig Gestalt an. Mit der Gleichenfeier der dritten und letzten Bauphase ist das Stadtentwicklungsquartier in der Zielgeraden. Für die Planung des mit rund 44.000 m² BGF umfassenden Bauteils zeichnete erneut HNP architects verantwortlich.

Wie schon bei den anderen, von HNP architects begleiteten Projekten im QBC, steht bei der Umsetzung des neuesten Gebäudeteils die nutzerspezifische Flexibilität im Mittelpunkt der Planung. Oliver Oszwald, Partner bei HNP architects: "In Zusammenarbeit mit den Bauherrn, der UBM Development und der S Immo AG, haben wir im Gebäude Officeflächen entwickelt, die das Hauptaugenmerk auf das Wohlfühlen am Arbeitsplatz legen. Mit Raumhöhen von 2,80 Metern in den Büros, öffenbaren Fenstern und gemeinschaftlichen Dachterrassen schaffen wir Räume, die ein kreatives und effektives Arbeiten ermöglichen."

Bei beiden Gebäudeteilen werde erneut ein Schwerpunkt in punkto Nachhaltigkeit gesetzt: Das komplette Gebäude wird unter anderem nachhaltig und klimaschonend mit Fernwärme und Fernkälte versorgt - das kommt auch den zukünftigen Mietern durch genau kalkulierbare Betriebskosten zugute. "Durch die Einbeziehung von ökologischen und ökonomischen Aspekten unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit haben das QBC 1 + 2 schon vor Fertigstellung die DGNBVorzertifizierung in Platin erhalten", so Florian Rode, Partner bei HNP architects.

Das Entwicklungsgebiet des QBC umfasst insgesamt sechs Bauteile. Büros und Geschäftsflächen (insgesamt rund 80.000 Quadratmeter) werden durch zwei Hotels der Accor-Gruppe (rund 26.000 Quadratmeter) und 140 Eigentumswohnungen sowie Serviced Apartments der Marke Joyn Living ergänzt.

"Quartiersplanungen betrachten wir immer in ihrer Gesamtheit. Über die Planerleistungen hinaus geht es um die Abstimmung von Spezialdisziplinen in den einzelnen Nutzungsvarianten, wie zum Beispiel Brandschutz, Akustik, Interieurdesign, Lichtplanung und so weiter. Wir sehen uns hier als Dirigenten, der alle Handelnden zu einem Orchester formt, wobei jedes Gebäude seine eigene Partitur hat", so Architekt Heinz Neumann.