Immobilien Magazin

Die Wiedergeburt der Sofiensäle

Tot Geglaubte leben länger. Wer hätte gedacht, dass sich dieser Spruch so einwandfrei auf ein historisches Wiener Gebäude anwenden lässt? Die Sofiensäle, wie der Volksmund zum Sofiensaal in der Marxergasse 17 sagt, ist nämlich am 16. August 2001 abgebrannt. Und nun – schicker denn je – wieder auferstanden.

Autor: Barbara Bartosek

Eine bewegte Geschichte

Begonnen hat alles im Winter 1838. Am 14. Jänner wurden die Sofiensäle als die Badeanstalt des Franz Morawetz eröffnet – Dampf- und Solebäder wurden nach russischem Vorbild in dem Gebäude Heilung und Kur Suchenden verabreicht. Erst 1845 verleiht die Erzherzogin Sophie als dankbarer Gast dem Gebäude den Namen Sophien-Bad, worauf kurzerhand eine Schwimmhalle dazugebaut wurde. Diese konnte abgedeckt in den Wintermonaten als Ballsaal dienen und so kam es, dass bald darauf die Dynastien damaliger Wiener Unterhaltungsmusik aus und ein gingen – allen voran Johann Strauss. Es entwickelte sich der Veranstaltungssaal schnell zu einem wichtigen Austragungsort gesellschaftlicher ...

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