Immobilien Magazin

Die Zukunft Wiens

Was den Immobilienmarkt betrifft, da ist Wien ein Place to be. Doch wird das auch in der Zukunft so sein? Das 6. Immobilienforum widmete sich dieser Frage - unter mehreren Aspekten.

Autor: Redaktion

Touristen besuchen Wien gerne. Die Wiener, die lieben ihre Stadt auch, wenngleich sie das auf den ersten Blick nicht zugeben. Und Investoren lieben die Stadt auch - und geben es sogar zu, in Form von Transaktionen. Allein im Vorjahr sind da rund 5,9 Milliarden Euro zusammengekommen. Ein perfekter Ist-Zustand also. Doch wird das auch so bleiben? Wird Wien weiterhin so angesagt für Anleger und Entwickler sein? Und vor allem: Wie wird sich die Stadt über die Jahre weiter verändern?

Das und noch viele andere Themen mehr sind beim 6. Immobilienforum des Management Circle im Park Hyatt mit namhaften Experten diskutiert worden. Eines der wesentlichsten Kernthemen als Klammer für die Zukunft: Die Digitalisierung - und ihre Auswirkungen auf Bauen, Investieren, Bestandhalten - und überhaupt Immobilien.

Eigene Best-Practice-Beispiele gab es bei der Veranstaltung jede Menge: Von der Seestadt Aspern, einer Stadtentwicklung, die auch über die Grenzen Österreichs Aufsehen erregt hatte - und wie sie geplant worden ist. Oder was es benötigt für dieses mehrdimensionale Wohnen - und wie Quartierentwicklung als wesentlicher Baustein der Stadtentwicklung überhaupt funktioniert. Und natürlich, wie man das architektonisch am besten umsetzen kann. Was sich beim Immobilienforum deutlich herauskristallisiert hat: Letztendlich geht es um den Menschen.

Mit ein Grund, weswegen in der Stadtentwicklung, Arbeitsplatz von morgen und vieles mehr um eben diesen Menschen und seinen Bedürfnissen abhängt. Doch diese ändern sich - die Generation Y, die soeben im Arbeitsleben angekommen ist, hat ganz andere Vorstellungen vom idealen Arbeitsplatz als die Generation davor. Da spielt wiederum die Digitalisierung eine wesentliche Rolle, denn die Y-Generation sieht sich oft als Digital Natives. Doch auch auf diese Generation wird die nächste folgen - und je früher man sich damit auseinandersetzt, desto erfolgreicher können Stadtquartiere, ja Immobilien überhaupt geplant, gebaut und natürlich nachhaltig und ressourcenschonend (ja, das ist ein Must geworden) betrieben werden. Nachdem die österreichische Immobilienwirtschaft hier weltweit führend ist, dürfte die Antwort auf die Frage nach der Zukunft Wiens einfach ausfallen: Sie wird gut werden. Dazu bedarf es aber auch, dass man miteinander redet. Genau dafür hat sich das Immobilienforum als gute Plattform erwiesen.