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Dortmund Hotspot für Wohnen

Rege Nachfrage für Wohn- und Geschäftshäuser

Autor: Gerhard Rodler

Einfach zum Nachdenken. Abseits der Trampelpfade in Österreich und Deutschland gibt es – noch – attraktive „Geheimtipps“, die sich lohnen, entdeckt zu werden. Ein Beispiel ist Dortmund. Eine rege Nachfrage kennzeichnet den Markt für Wohn- und Geschäftshäuser hier, was in Teilbereichen zu Preissteigerungen geführt hat. So sind im Jahr 2012 die Kaufpreisfaktoren in den sehr guten Lagen leicht gestiegen und erreichen dort den15,1-fachen Wert der Jahresnettokaltmiete. In den einfachen Lagen, wo der Vervielfacher jetzt im Maximum bei 10 liegt, gab es den höchsten Preisanstieg. Dies geht aus dem aktuellen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser 2013/2014“ von Engel & Völkers Commercial Dortmund hervor.

In den sehr guten Lagen werden damit durchschnittlich Kaufpreise von 1.700 Euro pro Quadratmeter gezahlt, immer noch ein Schnäppchen im Vergleich zu den üblichen Hotspots.

In den guten Lagen liege der Mittelwert bei 1.200 Euro. Die Mieten seien konstant geblieben.

Insgesamt ging im Jahr 2012 die Verkaufszahl im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent auf 281 Anlageimmobilien zurück. Das Umsatzvolumen erhöhte sich um rund 3,5 Prozent auf 119 Millionen Euro. Während die Nachfrage sehr rege ist, halten sich die Eigentümer mangels alternativer Geldanlagemöglichkeiten mit Verkäufen zurück.