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Drittbestes Jahr für Logistik

Bedeutung dieses Segments wächst weiter

Autor: Gerhard Rodler

Der Logistikmarkt hat den Aufwärtstrend von 2012 eindrucksvoll bestätigt. Das Transaktionsvolumen in Logistik- und Light-Industrial-Objekte von knapp 2,76 Mrd. Euro brachte eine Umsatzsteigerung von gut 57 Prozent. Dies ist das drittbeste jemals erfasste Ergebnis, der Durchschnittswert der letzten acht Jahre wurde um 37 Prozent getoppt. Lediglich in den Boomjahren 2006 und 2007 lag der Umsatz noch höher. Die 2012 führenden Spezialfonds setzten sich auch 2013 klar an die Spitze der Investorengruppen und kommen auf einen Umsatzanteil von 31 Prozent. Etwas überraschend folgen private Anleger mit gut 18 Prozent, die gerade im kleinteiligen Marktsegment sehr aktiv waren. Einen zweistelligen Anteil von gut 14 Prozent weisen noch Equity/Real Estate Funds auf, die nahezu ausschließlich Portfolios erworben haben. Jeweils 7 bis gut 9 Prozent des Transaktionsvolumens entfallen auf Immobilienunternehmen, Corporates und Immobilien AGs. Diese Anlegertypen sind für knapp 90 Prozent des Investmentvolumens verantwortlich. Bemerkenswert ist aber auch der deutlich gestiegene Anteil ausländischer Investoren, der 2013 einen Wert von 48 Prozent erreicht. Besonders profitiert von der starken Nachfrage haben die großen deutschen Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München), die den Investmentumsatz nahezu verdoppelt haben und auf rund 1,08 Mrd. Euro kommen. Am meisten investiert wurde in München (331 Mio. Euro). Aber auch Hamburg (235 Mio. Euro), Berlin (167 Mio. Euro) und Frankfurt (159 Mio. Euro) weisen erhebliche Transaktionsvolumina und Steigerungsraten auf. Umsatzzuwächse konnten auch in Köln (96 Mio. Euro) und Düsseldorf mit 80 Mio. Euro verzeichnet werden. Lediglich der Großraum Leipzig musste nach einem sehr guten Vorjahr spürbare Einbußen hinnehmen (-73 Prozent).