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Durchwachsene Warimpex

Ukraine-Krise schadet auch Warimpex

Autor: Gerhard Rodler

Russland und die Ukraine halten die Welt in Atem. Unsere Geschäfte in St. Petersburg und Ekaterinburg laufen jedoch weitgehend plangemäß. Dennoch hat die Ukraine-Krise negative Auswirkungen auf die Bewertungen unserer Assets in Russland“, so Franz Jurkowitsch, CEO von Warimpex.

Das erste Halbjahr 2014 war für die Warimpex von drei wesentlichen Faktoren geprägt: Die stabile Entwicklung und Ertragsverbesserung der Assets, der erfolgreiche Rückzug aus der Prager Luxushotellerie und damit eine Verbesserung des Hotelportfolios sowie schließlich die politischen Entwicklungen in der Ukraine und Russland.

Das operative Geschäft im ersten Halbjahr 2014 entwickelte sich unter Berücksichtigung der aufgrund von Hotelverkäufen um 7 Prozent geringeren vollkonsolidierten Zimmeranzahl positiv: Die weiter verbesserte Performance der bestehenden Hotels zeigt sich insbesondere am Net Operating Profit pro verfügbarem Zimmer, der um 7 Prozent zulegen konnte. Der Konzernhotelumsatz ging gegenüber dem Vergleichszeitraum um 9 Prozent auf 31 Millionen Euro zurück – unter Einbeziehung aller Joint Ventures um 4 Prozent. Das EBITDA ging um 5 Prozent auf 7,7 Millionen Euro, das EBIT von 5,2 Millionen Euro auf -1,4 Millionen Euro zurück. Diese Verringerungen sind wesentlich auf ein geringeres Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien und negative Bewertungsergebnisse in Russland, die mit einem Minus von rund 3 Millionen Euro zu Buche schlagen, zurückzuführen. Mit einem gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 leicht verbesserten Finanzergebnis in Höhe von -10,7 Millionen Euro (1. Halbjahr 2013: -12,5 Millionen Euro) ergibt sich ein negatives Ergebnis für die Periode in Höhe von -10,8 Millionen Euro.