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Immobilien.net-Kauf und die Folgen

Neue Fakten zur Immobilien.net Übernahme durch Immobilienscout24

Autor: Gerhard Rodler

Das Wiener Datamining-Unternehmen Imabis hat aufgrund der Fusion von Immobilien.net und Immobilienscout24 eine Stichtagserhebung zum 1. Juni 2014 durchgeführt: Für diesen Tag hat Imabis auf der Plattform Immobilienscout24 730 und für Immobilien.net 1.070 aktiv inserierende Firmenkunden ermittelt. Bereinigt um die Duplikate errechnete Imabis daraus 1.480 eindeutige Inserenten.

Bei der jeweiligen Inseratenanzahl ergibt sich durch die Datenanalyse durch Imabis ein anderes Bild. Am 1. Juni 2014 hatte Immobilienscout24 ca. 45.900 und Immobilien.net ca. 44.500 Inserate online. Nach Abgleich der Duplikate errechnete Imabis daraus ca. 74.500 eindeutige Inserate.

„Jetzt haben wir offensichtlich zwei große Immobilienportale in Österreich und die schon viel diskutierte Konsolidierung der Plattformen am Immobilienmarkt hat begonnen“, sagt Immobilien-Datenexperte und Imabis-Gründer Roland Schmid. Die Imabis GmbH ist ein im Jahr 2012 gegründetes Wiener Datamining-Unternehmen des Grundbuchexperten Roland Schmid, das sich auf die Bereitstellung und Verknüpfung von Immobilien-Angebotsdaten spezialisiert hat. Der Überblick von ca. 500.000 Inseraten aus dem Online-Immobilienangebotsmarkt (Miet- und Kaufobjekte) in Österreich soll vor allem Immobilienmaklern neben der Marktbeobachtung von Immobilienangebotspreisen auch die Überprüfung von Alleinvermittlungsaufträgen und eine strukturierte Akquisitionsmöglichkeit bieten. Die Daten zeigen den Usern Doppel-Listings, Mitbewerber und vergleichbare Objekte. Auch ob das Objekt bereits einmal angeboten wurde und wie lange es bereits am Markt ist, listet die Angebotshistorie von Imabis auf.

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Kommentare

Fliegenklatsche | 06.06.2014 14:26

So ist das halt mit Blutsaugern. Daten von anderen schlecht absaugen und dann selbst damit Geld verdienen. Zu dieser Geschäftspolitik, kann man stehen, wie man will, allerdings sollte man definitiv die Ergebnisse nicht für bare Münze nehmen. Vielleicht hat sich die eine oder andere Plattform ja schon gegen diese Übergriffe geschützt....

expert | 04.06.2014 13:56

schön, wie imabis die Koalition des Jahres für eigene Marketingzwecke nutzt. Sollte vlt. aber in diesem Zusammenhang auf aktuelle Daten von IN und IS24 zurückgreifen, und nicht auf den Stand von vor einem halben Jahr.