Immobilien Magazin

„Ein halber Burj Khalifa“

Für halbe Sachen ist HNP architects nicht bekannt. Aber so ein halber Burj Khalifa, das wäre doch ein Traum. Ein Gespräch über architektonische DNA, kühne Politik und angebranntes Gulasch.

Autor: Barbara Wallner

"Wir sind heute zu dritt", erklärt Heinz Neumann, die Stimme leicht gedämpft durch die FFP2 Maske. "Wir", das sind er selbst, Florian Rode und Oliver Oszwald, das Triumvirat von HNP architects. Nach dem obligatorischen Winken und Ellbogenstupsen versichern wir uns, dass wir alle frisch getestet sind, nehmen Platz mit Sicherheitsabstand und lassen die Masken fallen. Zwischen uns ein großer gläserner Tisch, um uns der Konferenzraum des ehemaligen Fabriksgebäudes. Hohe Fenster geben dem Raum etwas Kathedralenhaftes, die weißen Wände machen ihn noch ein bisschen höher, noch ein bisschen ätherischer. Zwischen uns steht eine Flasche Weißwein, das Etikett ziert das HNP Logo. Neumann lehnt sich in seinem Stuhl zurück und lässt unter dem Tisch die Lederstiefel aufblitzen - es sind die gleichen, die er bei ...

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