Immobilien Magazin
Thomas Malloth

Liebe Triathletengemeinde,

Der Triathlet von Thomas Malloth

Unschwer erkennbar: Der Wahlkampf ist in vollem Gange, Wohnen in aller Munde, was, wenn ich mir die Münder ansehe, einer gefährlichen Drohung nahe kommt.

Es ist bemerkenswert, wie wenig – ja geradezu gar nicht – manch Entscheidungsträger mit dem wahren Geschehen da draußen synchronisiert ist. Der eine fordert die Abschaffung der Mietzinsanhebung bei Betriebsübergabe, der andere den Speisezettel im Mietvertrag, der alle Lebenssachverhalte darstellt, der Dritte führt den Kategoriemietzins wieder ein. Manchmal kommt sich der Triathlet wie einer vor, der Ende der 1960er Jahre aus dem Fenster sieht, die DDR überholt gerade alle anderen Nationen mit dem Intervalltraining, nur wird nicht offenbar, außer für die Eingeweihten, dass alles Lug und Trug ist. Doping – auch im Immobilienwesen – führt zu einem sehr kurzfristigen Effekt, einem durchschaubaren Aufflackern ohne Nachhaltigkeit. Es ist der Tod des fairen Wettbewerbs und damit des Fortschritts. Liebe Freunde aus Kampfmannschaft und Reserve: Wir sind im 3. Jahrtausend angelangt, haben gerade die Erlebniskultur hinter uns gebracht, die ganze Welt spricht sechs Sprachen und wir verharren zwischen dem Meidlinger L und dem Erzherzog Johann Jodler. Qualität ist, was der Kunde wünscht, und er wünscht sich keine sich selbst erhaltenden Systeme und tagelang referierenden Experten, er erwartet sich Professionalität, Sicherheit und Stabilität. Wir leben in einer SiebenTage-und-24-Stunden-Gesellschaft, in der das oder derjenige erfolgreich ist, der genau den einen Schritt voraus ist.

Es geht um Ideen und nicht um die Repetitio dessen, was sowieso nie funktioniert hat, meint herzlichst Ihr

Triathlet