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Ein stürmischer Herbst

Rückblick auf die vergangenen Tage: Erst die Österreichtagung einer großen Maklerorganisation im Burgenland, dann die Österreichtagung der Immobiliensparte in der WKO in Klagenfurt. Zwei Zusammentreffen, aber eine Botschaft: Die bisher bewirtschafteten Felder werden sicher nicht ertragreicher – eher das Gegenteil wird der Fall sein. Es war nur ein Nebensatz von Fachverbandschef Thomas Malloth, aber er hätte aufhorchen lassen sollen: Was auf die Immobilienmakler nach der Wahl zukommt, wird nichts wirklich Gutes sein. Da wird es für die Standesvertretung nicht mehr darum gehen, etwas zu verbessern, sondern eher darum, weitere Begehrlichkeiten und Angriffe auf die wirtschaftliche Basis einigermaßen abzuwehren. Mit solch einer Aufgabenstellung kann man kaum zwar kaum bei der Beliebtheit punkten (schon allein deshalb, weil die errungenen Erfolge immer relativ sein werden und meist nicht an der Öffentlichkeit breit getreten werden können), aber nichts desto trotz kommen da große Aufgaben auf die Interessenvertreter zu.

Autor: Gerhard Rodler