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Einfamilienhaus-Preise steigen weiter

Rückgänge im Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten

Autor: Gerhard Rodler

Von Jänner bis Juni 2016 wurden 5.248 Einfamilienhaus-Käufe im Österreichischen Grundbuch verbüchert, nahezu gleich viel wie 2015 (-0,3 Prozent). Der typische Einfamilienhauspreis stieg um +4,5 Prozent auf 204.148 Euro. Der Gesamtwert der im ersten Halbjahr 2016 in Österreich gehandelten Einfamilienhäuser erreichte so eine Höhe von 1,25 Milliarden Euro - um +0,9 Prozent mehr als 2015.

"Im Gegensatz zu den Eigentumswohnungen entwickelte sich der Markt für Einfamilienhäuser in Österreich auch im letzten Jahr ziemlich ruhig. Sowohl die Anzahl der Einfamilienhaus-Verkäufe als auch deren Gesamt-Verkaufswert sind im Jahresvergleich beinahe konstant geblieben. Der Kauf eines Einfamilienhauses zu einem vernünftigen Preis ist in weiten Teilen weiter möglich", sagt der Geschäftsführer von RE/MAX Austria, Bernhard Reikersdorfer, der die Daten von IMMOUnited erheben hatte lassen .

In Niederösterreich stieg die Verkaufszahl um vier Prozent auf 1.471, der Durchschnittspreis um +3,1 Prozent auf 177.896 Euro.

In Oberösterreich gab es mit 945 um 7,6 Prozent weniger Transaktionen, der Durchschnittspreis stieg aber um +6,1 Prozent auf 199.410 Euro.

In der Steiermark waren es 1.011 Einfamilienhäuser (+6,8 Prozent), der Durchschnittspreis lag mit 166.034 Euro um 4,8 Prozent höher.

In Tirol (-8,4 Prozent auf 293 Einfamilienhäusern, aber +17,4 Prozent auf 398.974 Euro im Wert) finden sich auch die teuersten Häuser, nämlich in Kitzbühel mit 1,15 Millionen Euro pro Haus im Schnitt.

Salzburg lag bei 329.669 Euro im Schnitt (-3,7 Prozent), die Transaktionen gar nur bei 247 (-12,7 Prozent).

Im Ländle kostete das typische Einfamilienhaus 327.473 Euro (+14 Prozent), aber verkauft wurden nur 219 (-13,4 Prozent).

Kärnten: 525 Häusern (+9,1 Prozent), Durchschnittspreis: 183.071 Euro (+10,3 Prozent)

Burgenland: 9 Häuser nach 340 im Jahr davor. Durchschnittspreis: 108.370 Euro (-0,7 Prozent)

Wien: 206 Häuser (+7,9 Prozent), 450.472 Euro Durchschnittspreis (+4,2 Prozent)