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Erfolg zum Tag: ARE steigert sich

Austrian Real Estate 2013 mit kräftiger Gewinnsteigerung

Autor: Robert Rosner

Der staatliche Immobilienkonzern Austrian Real Estate (ARE), Tochter der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), hat im ersten Jahr seines Bestehens ein massives Gewinnplus erzielt. Der Jahresüberschuss habe sich 2013 von 34,7 auf 42,9 Mio. Euro erhöht, der Umsatz sei von 183 auf 213 Mio. Euro gestiegen, berichtet das „WirtschaftsBlatt“.

Für 2014 werden weitere Zuwächse angestrebt: „Unser Ziel für heuer ist es, den Umsatz und das Ergebnis zu steigern“, sagte ARE-Chef Hans-Peter Weiss. Der Großteil des Umsatzes sei durch langfristige Mietverträge mit staatlichen Mietern abgesichert. Der vermietbare Leerstand beträgt den Angaben zufolge rund 5 Prozent.

Wegen der derzeit höheren Renditen will die ARE im Bereich Wohnen expandieren. „Wir wollen in unserem Portfolio einen Wohnanteil von 10 Prozent aufbauen“, so Weiß. „Beträchtliche dreistellige Millionensummen“ sollen mittelfristig in Wohnimmobilien fließen.

Die ARE hat bereits 23 Projektgesellschaften - gemeinsam mit Partnern werden 883 Mio. Euro in Tausende Wohnungen österreichweit investiert. Etwa 600 Mio. Euro davon entfallen auf die ARE. Die Wohnungen werden dann zum Teil verkauft und zum Teil vermietet.

Die finanzielle Basis der ARE ist solide: Die Eigenkapitalquote beläuft sich laut Eigenangaben auf fast 60 Prozent. Neben dem Cashflow und den Verkaufserlösen könnte die Finanzierung künftig auch über eigene ARE-Anleihen erfolgen.

Derzeit umfasst das Portfolio des Immobilienriesen rund 650 Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von 1,8 Mio. Quadratmetern im Gesamtwert von 2,27 Mrd. Euro - dabei handelt es sich noch fast zur Gänze um Büroimmobilien.