Immobilien Magazin

Erster asiatischer Direktinvestor in Österreich

Koreanischer Immobilieninvestmentfonds kauft Büroobjekt in Wien.

Autor: Charles Steiner

Lange war es so, dass asiatische Investoren europäische Assetmanager zwischengeschalten haben, um Immobilien zu erwerben. Jetzt, im Zuge der Expo Real, vermeldet die EHL diesbezüglich ein Novum. Mit der Pine Asia Assetmanagement ist erstmals ein asiatischer Immobilienfonds als Direktinvestor am Wiener Markt aufgetreten. Dieser hat vor kurzem in der Wagramer Straße ein rund 3.770 m² großes neu entwickeltes Büroobjekt von der Construct erworben. Das Objekt ist langfristig an einen Einzelmieter vermietet worden.

Dass jetzt ein asiatischer Fonds direkt als Käufer aufgetreten ist, wertet Franz Pöltl, Geschäftsführer von EHL Investment Consulting als ein "wichtiges und ermutigendes Signal": "Wien wird mittlerweile als wachstumsstarke Metropole gesehen, do man im Rahmen eines breit gestreuten Europa-Engagements vertreten sein sollte." Pöltl geht davon aus, dass internationale Käufer, die noch etwas kleinere Transaktionen in Wien tätigen, sehr bald auch größere Investments machen werden.

Für das Gesamtjahr rechnet die EHL mit einem erneuten Rekordtransaktionsvolumen von 3,5 Milliarden Euro. Die Anzeichen dafür stehen gut - im ersten Halbjahr ist bereits die 2,4 Milliarden-Euro-Marke erreicht worden.

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