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Erstes Plus-Energie-Hochhaus

Es ist das weltweit erste Bürohochhaus dieser Art

Autor: Gerhard Rodler

Das Plus-Energie-Bürohochhaus ist das weltweit erste Bürohochhaus mit dem Anspruch, mehr Energie ins Stromnetz zu speisen, als für Gebäudebetrieb UND Nutzung benötigt wird. Mit dem Plus-Energie-Bürohochhaus realisiert die Technische Universität Wien in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der BIG ein Forschungs- und Bauprojekt, das es in dieser Form noch nie gegeben hat.

Plus-Energie-Gebäude zu bauen ist heute kein Problem mehr - wenn es um neuerrichtete Einfamilienhäuser geht. Die TU Wien beweist nun, dass man Plus-Energie-Standards auch bei extrem komplexen Projekten einhalten kann: In zweijähriger Arbeit wurde das ehemalige Chemie-Hochhaus der TU Wien vollständig saniert, entstanden ist dabei ein "Haus der Zukunft" - Österreichs erstes Plus-Energie-Bürohochhaus.

Die Forschungs- und Technologiekosten wurden durch das Innovations- und Technologieministerium (bmvit) mit 600.000 Euro gefördert. "Für mich als Technologieminister ist es ein besonders schönes Gefühl, wenn die Ergebnisse unserer Forschungsanstrengungen so beeindruckend und greifbar sind wie dieses Haus", sagt Bundesminister Alois Stöger.

"Dieses Gebäude erzeugt durch die größte gebäudeintegrierte Fotovoltaikanlage Österreichs Energie auf hochinnovative Weise, und ebenso innovativ sind die Technologien, mit denen bis zu 93 Prozent des ursprünglichen Energieverbrauchs eingespart werden. Seit 15 Jahren fördert das bmvit in den Programmen "Haus der Zukunft" und "Stadt der Zukunft" nachhaltige und energieeffiziente Gebäudetechnologien. Das macht uns zu einem der weltweit führenden Länder in diesem Bereich." Seit 1999 wurden mehr als 450 Forschungsprojekte mit mehr als 63 Millionen Euro gefördert. Aktuell läuft eine neue Ausschreibung für Projekte im Bereich richtungsweisende Gebäudetechnologien, die mit 3 Mio. Euro dotiert ist.

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Kommentare

S.G. | 11.11.2014 22:39

und wie fühlt ich der Nutzer, wenn er nur mehr Vorgaben bekommt (sei es sein Rechner oder die Anzahl der Kaffeemaschinen), Energieeffizienz über alles, der Nutzer soll schauen wie er überlebt

W.F. | 11.11.2014 21:19

Wie lange beträgt die Amortisationszeit?