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Es geht wieder aufwärts in CEE

Positive Signale von der GREET-Vienna

Autor: Gerhard Rodler

Es ist eine kleine, dafür aber feine und hochkarätige Veranstaltung, die seit gestern im Palais Niederösterreich über die Bühne geht: Die GREET Vienna von Silvia Foissy geht in die dritte Runde und hat mit einem positiven Ausblick für die Immobilienbranche begonnen - oder besser gesagt gleich drei positive Ausblicke.

Die erste gute Nachricht: Nach Einschätzung von Valentin Hofstätter, Head of Bond Market/Currency Research bei der Raiffeisenbank International, sollten die Zinsen noch viele Jahre so niedrig bleiben und damit die Konjunktur weiter antreiben. Vor allem auch die Immobilienkonjunktur.

Und das ist die zweite gute Nachricht: Andreas Ridder, Chairman für CEE bei CBRE, sieht einerseits eine breite und dauerhafte Erholung fast im gesamten CEE-Raum sowie in weiten Teilen von Süd-Ost-Europa. Andererseits sieht er aber auch ein längerfristiges weiteres Ansteigen bei den Immobilienpreisen: „Ich gehe davon aus, dass die Preise in den nächsten zwei bis drei Jahren noch einmal stark steigen werden.“ Auch Ridder erwartet, dass die Zinsen zumindest ein halbes Jahrzehnt weiter auf dem aktuellen Tiefststand bleiben und sieht daher für diesen Zeitraum keine Gefahr, dass die Immobilienpreise nach unten gehen.

Hannes Swoboda, ehemaliges Mitglied der EU-Regierung kam dann noch mit einem positiven Wirtschaftsausblick für Europa und plädierte einmal mehr für ein Näherrücken zur Türkei. Die anwesende türkische Delegation somit dem ehemaligen Minister für Wohnbau und Stadtentwicklung, Erdogan Bayraktar, nahm es mit Freude zur Kenntnis.