Immobilien Magazin

Fallende Preise in Tasmanien

Der Rausch nach Eigenheimen in Tasmanien ist vorbei. Mittlerweile sind die Preise wieder im Sinken. Einen Preisverfall sieht man dort aber nicht.

Autor: Charles Steiner

Die kürzlich vom Real Estate Institute of Tasmania veröffentlichten Zahlen belegen, dass Hobarts mittlerer Hauspreis in den drei Monaten bis September dieses Jahres auf 475.000 US-Dollar zurückgegangen sind, nachdem dieser im vorangegangenen Quartal bereits bei 506.000 Dollar gelegen hatte. Auch der Durschschnittspreis in Launceston fiel von 330.000 US-Dollar auf nur mehr 270.000 US-Dollar zurück. Dennoch seien die Preise immer noch deutlich höher als vor einem Jahr, das Real Estate Institute spricht von 7,2 Prozent. Der Präsident des Instituts, Tony Collidge betrachtet es nüchtern: Die Raserei nach Immobilien ist schlicht an ihrem Ende angekommen, jetzt musste die Dynamik abflachen.

Viel weiter fallen dürften die Preise allerdings nicht. Denn, so Collidge: „Wir haben eine wachsende Bevölkerung, wir haben einen Angebotsmangel an Immobilienund wir haben immer noch einen boomenden Tourismusmarkt bei einem limitierten Angebot an Unterkünften.“ Dem entsprechend geht er davon aus, dass das Transaktionsvolumen heuer die Vier-Milliarden-Marke knacken könnte.