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FCR widersteht Corona-Retailkrise

FFO konnte erheblich gesteigert werden

Autor: Charles Steiner

Nicht alle Retail-Investoren scheinen durch die Coronakrise gleichermaßen betroffen zu sein. Die FCR Immobilien, die in Shoppingcenter und verstärkt in Fachmarktzentren mit Nahversorgungscharakter investiert, ist das vergangene Jahr doch ganz gut gelaufen. Laut den vorläufigen Zahlen konnte man das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit 11,5 Millionen Euro mehr oder weniger auf dem Niveau von 2019 halten, den operativen Cashflow konnte man sogar ins Plus drehen. Der kam bei fünf Millionen Euro zu liegen. Der Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für die ordentliche Hauptversammlung, die für den 18. Mai 2021 geplant ist, beträgt wie im Vorjahr 0,30 Euro je Aktie.

Die FCR Immobilien AG hat ihren Immobilienbestand 2020 auf insgesamt rd. 315 Millionen Euro ausgebaut, nach 299 Millionen Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2019. Hiervon entfielen gut 268 Millionen Euro auf das Bestandsportfolio mit Schwerpunkt Einkaufs- und Fachmarktzentren, Nahversorger und Drogerien. Das Trading- und Entwicklungsportfolio belief sich auf 46 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2021 geht die FCR Immobilien AG von einem weiteren Ausbau des Immobilienportfolios und steigenden Ergebnissen aus. Ziel ist es, Immobilien für rd. 160 Millionen Euro einzukaufen.