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Feier zum Tag: Heinz Neumann wird 75

Der Architekt prägte stark das Wiener Stadtbild

Autor: Charles Steiner

Die Wiener Skyline trägt unter anderem seine Handschrift: Der Architekt Heinz Neumann begeht heute seinen 75 Geburtstag. Bekannt ist der Architekt durch Bauwerke wie den Uniqa-Tower oder als Ausführungsplaner des Sofitel-Hochhauses und war sowohl an der BahnhofCity Wien West sowie der Überbauung von Wien-Mitte oder den Saturn Tower und den Ares Tower beteiligt.

Neumann gilt als einer der bescheidenen der Architektur-Szene, drängt sich nie in den Vordergrund. Das deshalb, weil er mehrmals gesagt hatte, dass Architektur nur durch interdisziplinäre Arbeit in einem Team zu meistern ist. So sagt er auf seiner Homepage: "Meine persönliche Meinung ist, dass der Architekt kein Credo zu verbreiten hat, denn ich glaube nicht daran, dass nur eckig, nur rund, nur schief etwas Wesentliches für gute Architektur ist."

Neumann wurde am 30. August 1941 geboren und studierte von 1960 bis 1967 an der TU Wien Architektur. Er arbeitete unter anderem bei den finnischen Architekten Alvar Aalto und Erko Virkkunen oder dem Österreicher Karl Schwanzer zusammen. 1973 schließlich begann Neumann, als freischaffender Architekt zu arbeiten, zuvor leitete er von 1969 bis 1970 die Abteilung Bau- und Betriebsorganisation der Wiener Ford-Werke. Im Vorjahr erhielt Neumann das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien, weitere Auszeichnungen sind der Adolf-Loos-Architekturpreis für Bürobauten, der Otto-Wagner-Städtebaupreis und der Bauherrenpreis für den Uniqa-Tower.