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Feng Shui in der Immobranche

Aus dem aktuellen Magazin: Asiatisches Wohlempfinden

Autor: Günther Schneider

Neu ist Feng Shui für die Immobilienbranche schon lange nicht mehr. Schon vor 30 Jahren saß ein interessierter Eugen Otto in einem Feng Shui-Kurs. Vor allem im Retailbereich findet die ostasiatische Lehre über das Wohlempfinden Anwendung. Ein Beispiel ist das Shopping-Center G3 nördlich von Wien in Gerasdorf. Architekt Dario Travas, der mit seinem Team das G3 entworfen hat, arbeitet öfters mit Feng Shui-Experten zusammen. Damit könne man „die symbolische Offenheit, Leichtigkeit und das Fließen der Formen“ verstärken, so Travas.

Auch das Riverside in Wien Liesing oder das Auhofcenter setzen auf Feng Shui um die Kunden in gute (Kauf)-Stimmung zu versetzen.

Im Wohnbereich findet Feng Shui hingegen noch kaum Anwendung. „Hier ist der Endnutzer einfach noch nicht bekannt und damit sehr weit weg“, erklärt August Hufnagl von HD Architekten. Auch im Bürobereich wird Feng Shui kaum angewendet. Eine Ausnahme ist das Büroprojekt Auron in München, das komplett nach Feng Shui geplant und umgesetzt wurde. Mehr über die ostasiatische Lehre in der Immobilienbranche lesen sie in der aktuellen Ausgabe des Immobilien Magazins.