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Fensterwerkstoffe im Vergleich

Alu-Fenster im Wohnbau kommen günstiger

Autor: Gerhard Rodler

Überraschende Ergebnisse für Profilsysteme der Gemeinschaftsmarke: Die zur Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster zählenden Fenster- und Profilsysteme verursachen bei Betrachtung über einen langen Zeitraum im Vergleich zu anderen Fenstern weniger Kosten und belasten die Umwelt in einem geringeren Ausmaß. Das sind die aktuellen Ergebnisse der von bauX und und M.O.O.CON durchgeführten Potenzialanalyse „Fensterwerkstoffe im Vergleich“. Der entscheidende Grund für das gute Abschneiden dieser Systeme ist ihre lange Lebensdauer, da sich diese bei entsprechend langem Betrachtungszeitraum positiv auswirkt.

Im Rahmen der Analyse wurden drei Szenarien untersucht. Das Langfrist-Szenario geht von einer 60-jährigen Lebensdauer aus, was für Alu-Fenster technisch möglich ist. Weiters wurden ein kurzfristiges, sowie ein Szenario auf Basis von Mittelwerten aus der Fachliteratur überprüft. Es zeigt sich, dass auf Grund ihrer höheren Lebensdauer und der geringen Wartungsansprüche Alu-Fenster auf lange Sicht nicht nur einen entscheidenden Kostenvorteil bringen, sondern auch weniger die Umwelt belasten, als Fenster, die innerhalb des Betrachtungszeitraums öfter getauscht werden müssen.

Beauftragt wurde die Potenzialanalyse vom AFI (Aluminium-Fenster-Institut) und der AMFT (Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden in der WKO), die damit ihre Position als Themenführer in der Branche klar untermauern. Die beiden Aluminium-Profilsysteme Schüco und Hueck, die in Österreich die Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster des Aluminium-Fenster-Instituts führen, bieten höchste technische Standards, Prüfzeugnisse anerkannter Prüfanstalten sowie Bauherrensicherheit.

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Kommentare

Sonne | 29.05.2015 14:51

Alufenster sind in der Produktion nicht umweltbelastend, da der größte Teil des neuen Alufensters aus recyceltem Aluminium stammt. Bei Aluminium funktioniert der Recyclingkreislauf und führt dazu, dass die in der Produktion eingesetzte Energie auf 5% reduziert wird. Abbaustätten werden rekultiviert. Umweltkatastrophen gibt es bedauerlicherweise auch in anderen Bereichen immer wieder (z.B. Ölkatastrophen). Der Vergleich mit Kunstofffenstern hinkt sowohl hinsichtlich Lebensdauer und Kosten, vor allem aber auch im Zusammenhang mit „angeblich“ geringeren Umweltbelastungen, da objektive Nachweise das Gegenteil beweisen. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

Mailer | 19.05.2015 21:03

Alufenster sind in der Produktion extrem umweltbelastend. Der Schmelzvorgang braucht extrem viel Energie. Aluminium wird bekanntlich aus Bauxit gewonnen. Überall wo Bauxit abgebaut wird ist die Umwelt zerstört. Vor einiger Zeit ist in Ungarn eine gruße Umweltkatastrohe pssiert. Im Vergleich sind die Kunststofffenster sicher auch so lange haltbar kosten weniger als die Hälfte und sind vollstädig wiederverwertbar und das mit viel weniger Umweltbelastung da das schmelzen ein Zehntel der Energie verbraucht. Also lassen Sie sich nicht Sand in die Augen streuen.